unsere Aktivitäten

Der Verein Zukunft.Klybeck engagiert sich vielfältig und organisiert verschiedene Veranstaltungen. Hier ein Über- und Rückblick:


25.März 2017: Social Muscle Club – Stadtentwicklung

Das Prinzip eines Social Muscle Clubs beruht darauf, dass jeder Mensch Wünsche hat und gleichzeitig über Ressourcen und Fähigkeiten verfügt, um anderen ihre Wünsche zu erfüllen. An gemischten Tischrunden werden Wünsche und Angebote geäussert und wenn möglich erfüllt, sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Der Verein Zukunft.Klybeck hat sich dieses Prinzip zunutze gemacht, um spielerisch über Stadtentwicklung nachzudenken.
In mehreren Runden entwickelten die TeilnehmerInnen Ideen für eine Stadt, die immer auf dem Prinzip des Wunsches und des Angebots beruhten. Zuerst ging es um individuelle Wünsche und Angebote an ein Stadtviertel, dann um kollektive Wünsche oder Angebote des ganzen Tisches. Es wurden ‚Luftschlösser’ auf die Tischdecken gemalt, die aus allen Ressourcen der Anwesenden heraus entwickelt wurden.
Aus dem Abend resultierte die Erkenntnis, dass es sich lohnt, Wünsche und Fähigkeiten des Einzelnen als ‚soziale Energie’ zu betrachten. Die Bündelung dieser Ressourcen führt zu einem dynamischen Netz von Impulsen in einer nachbarschaftlichen Gemeinschaft, die sich vielfältig verbundenen auf allen Ebenen unterstützen kann.

7.-9. April 2017: HackKlybeck – der Workshop

Im April 2017 hat der Verein Zukunft.Klybeck eingeladen zu einem dreitägigen Workshop. Die Bevölkerung sollte die Möglichkeit haben, eigene Ideen und Vorstellungen für das neu entstehende Klybeckquartier einzubringen. Zum ersten Mal in der Geschichte Basels haben ein paar Leute aus eigenem Antrieb der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, bei der Entwicklung eines Stadtteils selbständig Ideen und Visionen einzubringen.
Sie wollen sich nicht zufrieden geben mit der ihnen von der Stadt zugewiesenen Rolle, lediglich zu reagieren auf Vorschläge von professioneller Seite. Sie sind der Überzeugung, dass die Bevölkerung durchaus im Stande ist, substanzielle Vorschläge aus ihrer Optik zu entwickeln, die in ihrer inhaltlichen Qualität eine wichtige Ergänzung sind zu den eher strukturell orientierten Testplanungen von Architekten.
Es nahmen rund 200 Leute teil, in verschiedenen Tischgruppen wurden konkrete Projektideen entwickelt. Insgesamt sind über 20 Ideen und Projekte entstanden. Sie sind im einzelnen unter HackKlybeck oder unter WIKI auf der Startseite einsehbar. Der Verein hat eine Synthese aus den skizzierten Projekten gezogen und sie an einer offiziellen Beteiligungsveranstaltung präsentiert. Hier geht’s zum Text der Präsentation.

6. Juli 2017 ‚Nachgang’ Testplanung

Im Juli 2017 lud der Verein Zukunft.Klybeck zu einer Nachbetrachtung der vier vorliegenden Testplanungen der beauftragten Architekturbüros. Er reagierte damit auf die starke Strukturierung der offiziellen Beteiligungsveranstaltung, die wenig Raum für individuelle Betrachtung liess. Es waren ca 25 Personen anwesend, darunter auch Architekten, die die einzelnen Entwürfe noch einmal profund kommentierten. Daraus entstanden Diskussionen, Ideen und Anregungen, die hier dokumentiert sind. vorgestellt wird.

Risottoessen

So alle drei Monate lädt der Verein Zukunft.Klybeck vier bis fünf Persönlichkeiten der Stadt Basel aus Politik und Stadtplanung zu einem gemütlichen Risottoessen ein. Der Rahmen ist ungezwungen, es geht um den freien Austausch zum Thema Stadtentwicklung und Zukunftsszenarien. Der Abend dient zur Vernetzung und zur Anregung, konkrete Resultate werden keine verfolgt.

Gespräche unter vier Augen

Regelmässig nehmen die Mitglieder von ‚Zukunft.Klybeck’ Kontakt auf zu führenden Persönlichkeiten der Stadt Basel und treffen sie auf ein Gespräch von ein bis zwei Stunden. Dabei werben sie für die Idee einer unkonventionellen Stadtentwicklung. Die kontaktierten Persönlichkeiten sind aus verschiedenen Bereichen und unterschiedlicher politischer Couleur.

9.März 2018: Podiumsdiskussion im Unternehmen Mitte

Unter dem Titel ‚Vom Chemielabor zum Stadtlabor’ veranstaltete Zukunft.Klybeck am 9. März 2018 in der ‚Mitte’ eine gut besuchte Podiumsdiskussion. Es waren ungefähr 120 ZuhörerInnen anwesend, das Publikum war hochkarätig besetzt. Auch Novartis und BASF, die eine Teilnahme am Podium abgelehnt hatten, waren im Publikum vertreten. Der Untertitel: Hat Basel die Power, das Klybeckquartier innovativ und zukunftsweisend zu entwickeln? versuchte die Diskussion in eine visionäre Richtung zu lenken. Barbara Buser, Lukas Ott, Andrea Knellwolf, Aline Schoch und Christoph Moerikofer auf dem Podium gaben aber auch ihren Befürchtungen und Zweifeln Ausdruck. Insgesamt wurde die Diskussion zwiespältig aufgenommen. Der anschliessende Apéro war ein interessantes Stelldichein der ‚Stadtentwicklerszene’.

10. März 2018 HackKlybeck2 – die Versammlung

Zukunft.Klybeck rief am 10. März 2018 die Bevölkerung unter dem Motto ‚Mitwirkung mit Wirkung’ dazu auf, über Möglichkeiten zu diskutieren, wie sich die BürgerInnen in der Entwicklung des Klybeckareals weiter engagieren könnten. „Wie sorgen wir dafür, dass unsere Anliegen wirklich in die Planung einfliessen?“ stand auf dem Flyer. An vier Stationen – Partizipation, Aktionen, Lobbying, Zwischennutzung – waren die TeilnehmerInnen dazu eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Nach drei Stunden ist ein ganzer Strauss von Ideen zustandegekommen.

17. März 2018 ‚Deine Stadt – deine Idee!’ – Workshop für MigrantInnen,

Angesichts der Tatsache, dass über 50% der EinwohnerInnen des Klybecks, des Matthäusquartiers und von Kleinhüningen Migrationshintergrund haben, veranstaltete Zukunft.Klybeck einen eintägigen Workshop, der sich vor allem an MigrantInnen wandte. Morgens fand ein informativer Rundgang ums Gelände statt, am Nachmittag wurde an Tischen über Ideen und Wünsche an ein neues Quartier aus Migrantensicht diskutiert. Es waren insgesamt ca 50 Personen anwesend. Die Resultate sind in dieser Broschüre einzusehen. Am 5. Mai gab es eine Präsentationsveranstaltung, an der mittels Lesung, Visualisierungen und Diskussionen die Erkenntnisse präsentiert und vertieft wurden. Hier geht’s zu den Visualisierungen von Susanne Käser und Silvia Balzan, beide FHNW.

25. August 2018 Pink Sofa - HorbAir Festival Horburgpark

An diesem etwas regnerischen und kühlen Smastag Nachmittag fragten wir junge Menschen am HorbAir-Festival, wie sie sich eine Stadt der Zukunft vorstellen, was ihnen heute in Basel fehlt, und was sie aus anderen Städten kennen, was es auch hier geben sollte.

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