Unser anliegen

Der Verein Zukunft.Klybeck setzt sich für eine qualitativ hochstehende Partizipation im Arealentwicklungsprozess ‚klybeckplus’ ein. Wir sammeln und formulierten Anliegen und Visionen der Bevölkerung und bringen diese in den Diskurs ein. Zukunft.Klybeck nimmt das Klybeckareal als Chance für Basel wahr, seine Ausstrahlung in den naächsten Jahrzehnten entscheidend zu stärken. Wir möchten dazu auffordern, ‚klybeckplus’ als Gelegenheit zu begreifen, mit kluger und innovativer Stadtentwicklung überregional für Aufmerksamkeit sorgen zu können. Dazu sind visionäre Entwicklungsansätze gefragt.

Hack.Klybeck
Zukunft.Klybeck hat für die Bevölkerung einen dreitägigen Workshop organisiert, der allen Interessierten die Möglichkeit gab, ihre konkreten Ideen für ein neues Quartier zu formulieren. Aus 26 konkreten Projektideen hat ‚Zukunft.Klybeck’ folgende Schlüsse gezogen:
- es gibt ein grundsätzliches Interesse an gemeinschaftlicher Gestaltung des nachbarschaftlichen Lebensraumes sowohl im privaten wie auch öffentlichen Bereich.
- Diese Gestaltung soll eigenverantwortlich und partizipativ organisiert werden. Die Unterstützung und Beratung der Behörden wird begrüsst.
- Projekte, Gewerbe und Institutionen jeglicher Art sollen lokal organisiert und betrieben werden und sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltig sein.

Aus der Summe aller Projekte hat Zukunft.Klybeck drei Vorschläge herauskristallisiert:
- Das zukünftige Klybeckareal soll als Laboratorium wahrgenommen werden, in dem
innovative Technologie, neue Formen von Wohnen und Arbeiten und andere, auf die Zukunft
gerichtete Ansätze entwickelt und getestet werden können.
- Es soll ein Fonds eingerichtet werden, der von ‚klassischen’ Investorenprojekten auf dem
Areal gespiesen wird und der nachhaltigen Projekten auf dem Gelände zugute kommt.
- Identitätsstiftenden Elementen kommt eine grosse Bedeutung zu: Beispiele dafuür sind die
grösstmögliche Einbezug vorhandener Bausubstanz, ein verkehrsfreier Boulevard, Wasserkanäle, gemischt nutzbare Plätze, ambitionierte Architektur, Hängebrücken zwischen Häuserdächern und die Haltung von Nutztieren.
Aus der vorliegenden Syntheseplanung (September 2017) leitet Zukunft.Klybeck folgende Vorschläge ab:
-der Klybeckplatz soll ohne Trottoirs, mittels Langsamverkehr und geltendem Vortrittsrecht für Fussgänger verkehrstechnisch zur Mischzone werden. Damit wäre eine durchgehende Möglichkeit für Fussgänger gegeben, hindernisfrei vom Rhein bis zu Wiese zu Fuss gehen zu können.
- Das K90 könnte für gewerbliche, kulturelle und gastronomische Nutzung mit alternativ- industriellem Flair genutzt werden. Second-Hand-shops, Galerien und markthallenähnliche gastronomische Konzepte bilden ein ansprechendes Angebot.
- Die Mauerstrasse darf keinen Riegel bilden zum Horburgpark. Fussgängerfreundliche Querungen, eine offene Architektur Richtung Park und langsamer Verkehr wären geeignete Massnahmen.
- Der grüne Boulevard Ost-West-Achse sollte frei von MIV sein - analog zum Verkehrsregime Innenstadt. Ein Platz in der Mitte könnte den zentralen Treffpunkt des Quartiers darstellen. Ein Kanal würde viel zur Atmosphäre beitragen.
- Eine 24h-Lärmzone für ein uneingeschränkteres öffentliches Leben wäre eine vitale Erweiterung der Stadt Basel und eine langerwartete Antwort auf den dauernden Konflikt zwischen Ruhebedürfnis und urbanem Lebensgefühl.
- Das Thema Wasser in Form von Kanälen, Teichen oder Brunnen soll gegenwärtig sein als identitätsstiftendes Element.
- Mehr als 50% Wohnen ist wünschenswert. Es ist vor allem der Wohnraum, der in Basel knapp ist. Eine Drittelung Genossenschaften, Privatbesitz und Investoren wäre als Planungsprinzip begrüssenswert.
- Identitätsstiftende Elemente wie Erhalt bestehender Gebäude, expressive Architektur, Hängebrücken zwischen Hausdächern, ein Hallenbad, Kanäle und Nutztiere sind wichtige Elemente.


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