Mitwirkung und Nachhaltigkeit
zentral

Mitwirkung und Nachhaltigkeit zentral

Zukunft.Klybeck sieht den Verkauf eines Grossteils des Klybeck-Areals an private Immobilieninvestoren als Chance für eine dringende Innovation in der Basler Stadtentwicklung. Zur Bewältigung der grossen ökologischen und sozialen Herausforderungen braucht es partizipativ erarbeitete Lösungen für Wohnen und Arbeiten, die ehrgeizige Umweltziele erreichen.

Folgende Punkte sind zentral:

▪ Der angestossene Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung wird fortgesetzt, ausgebaut und verbindlicher. Zukunftsweisende und tragfähige Lösungen können nur mit der Bevölkerung zusammen entwickelt werden.
▪ Das Klybeck-Areal soll vom Chemielabor zum 'Stadt-Labor' werden. Angesichts der ökologischen und sozialen Herausforderungen müssen dringend neue Wohn- Arbeits- Freizeit- und Lebensformen ausprobiert werden können.
▪ Mindestens zwei Drittel der Bruttogeschossflächen sollen gemeinnützigen Bauträgern zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt Basel braucht dringend bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringen Einkommen und prekären Lebenssituationen.
▪ Die bestehenden Gebäude und Strukturen sollen - wo immer irgendwie möglich - erhalten bleiben. Ein Abriss ist in der Regel die letzte Option.
▪ Um- und Zwischennutzungen leerer Gebäude und Flächen sollen so schnell wie möglich in die Wege geleitet werden. Das kreative Potential der Menschen in dieser Stadt ist enorm, darauf zu verzichten wäre mehr als nur eine verpasste Chance.
▪ Die Altlastensituation muss transparent und klar dargelegt werden. Die Kosten für die Sanierung der Altlasten darf nicht dem Staat überantwortet werden. Novartis hat eine Verantwortung gegenüber ihrer Vergangenheit, der Bevölkerung und den Investoren.
▪ Käufer und Verkäufer haben Stillschweigen über den Verkaufspreis vereinbart. Das ist stossend. Der Verkaufspreis ist im Falle des Klybeckareals von öffentlichem Interesse. Nicht zuletzt, weil die Stadt vom neuen Eigentümer zukünftig Land erwerben muss, um die öffentliche Infrastruktur (Tramlinie, Schulhäuser etc) entwickeln zu können. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, sicherzustellen, dass beim Weiterverkauf keine Steuergelder durch einen überhöhten Preis verschleudert werden. Darum fordert Zukunft.Klybeck die Veröffentlichung des Kaufpreises.
▪ Der Regierungsrat hat zu einem unbestimmten Zeitpunkt und aus nicht bekannten Gründen beschlossen, kein Kaufangebot zu unterbreiten. Der Verein Zukunft.Klybeck nimmt mit Irritation zur Kenntnis, dass der Regierungsrat bei einer für die Stadtentwicklung dermassen wichtigen Transaktion nicht offener kommuniziert und nicht aktiver für die Interessen der Bevölkerung und des Gewerbes eintritt. Auch aus diesen Gründen bereitet Zukunft.Klybeck eine Initiative für eine sozial und ökologisch zukunftsgerichtete Stadtentwicklung vor.

Wir von Zukunft.Klybeck werden wie bisher den konstruktiven Dialog mit allen interessierten Parteien suchen und uns für einen Stadtteil einsetzen, der möglichst viel von der Bevölkerung in den Mitwirkungsverfahren erarbeiteten Wünschen wahr werden lässt.

Der Verein Zukunft.Klybeck setzt sich ein für eine starke Mitwirkung der Bevölkerung bei der Entwicklung des Klybeck-Areals, so dass ein innovativer Stadtteil entstehen kann.

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